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Welchen Zusammenhang es zwischen der Saschwaller Fasent mit Germanen und Glunkerle und dem „Kraftsportverein Felsenfest Sasbachwalden« gibt, erleben die Bürger landauf, landab zu Beginn des neuen Jahres.
Denn in der äußert kurzen Fasnachtszeit mit Aschermittwoch bereits am 10. Februar, steht das Jubiläum »Acht mal elf Jahre Narrenrat« im Mittelpunkt, wie bei der Narrenzunft »Germania« und deren Auftakt der Narretei am »Elften
im Elften« nicht zu überhören war. Das gemeinsame Eröffnungsmahl der Fasnacht »Has mit breide Nudle« im Kurhaus »Alde Gott« gehört zur Tradition. Nun war es höchste Zeit, Pläne zu schmieden und der Häs-Entstaubung 2016 entgegen zu fiebern.


Eine Besonderheit der bodenständig—alemannischen Fasnacht von Sasbachwalden ist, dass die Narrenzunft mit Ingrid Straub, Markus Bruder und Philipp Panther gleich drei Zunftmeister hat, die auch im Jubeljahr an der Spitze stehen und viele Germanen und Glun-
kerle zum »Hasessen« begrüßen konnten. Felsenfest stehen die Einwohner von Sasbachwalden zur Fasnacht, denn bereits 1928 entstand aus Mitgliedern des Kraftsportvereins »Felsenfest« und anderen fasnachtsbegeisterten Bürgern der Narrenrat mit einem Narrenvater an der Spitze.
In ausgedehnten Sitzungen wurde unter dem Vorsitz des engagierten Narrenvaters Berthold Decker (Engelwirt) ein Riesenprogramm unter dem Motto »Einst und Jetzt« vorbereitet und festgelegt, wie die Lokalzeitung einst am 16. Februar 1928 berichtete.
»Sasbachwalden wird über die drei Fasnachtstage etwas ganz Großes und Närrisches bieten.« So hieß es in dem Artikel, denn immerhin fanden »Aufführungen« in den Gasthäusern sowie ein »Fasnachtskonzert« statt. Während der Umzüge blieb die Hauptstraße »wegen der Unmöglichkeit einer Durchfahrt gesperrt.
Wie der Zunftchronist Markus Bruder überliefert, ist ein von den Schwerathleten erkämpfter Siegerpokal in Form eines großen Hornes als »Trinkhorn des Germanikus« im Besitz der Zunft. Der Narrenrat wurde bis 1939 Träger und Organisator der »Saschwaller Fasent«, er ging in die Annalen ein als Vorläufer der heutigen Narrenzunft »Germania« Sasbachwalden.

Foto und Text: Roland Spether

   
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